Bad Ischl - Zentrum

Women’s soccer without boundaries

Ein Dokumentarprojekt zum Österreichischen Frauenfussball.

Das Projekt „Women’s soccer without boundaries“ welches von Fairplay & 100% SPORT mitgetragen wird, zeigt die HĂŒrden und positiven Geschichten aus dem Alltag des österreichischen Frauen*fußballs.
Das Kunst-Projekt beinhaltet Interviews und Fotos von Spieler*innen aus dem Nationalteam sowie Breitensport, sowie eine Sammlung an weiteren multimedialen Materialien. Alles zusammen soll in einer Ausstellung gezeigt werden und somit auf die verschiedenen HĂŒrden aber auch Erfolgsgeschichten im Österreichischen Frauenfußball deuten.

Parallel zu meinem Kunstprojekt habe ich eine Petition ins Leben gerufen, welche Sie unter folgendem Link einsehen können:
https://petitions.eko.org/petitions/women-s-soccer-without-boundaries
Diese Petition habe ich am 19.10.23 dem Nationalratsabgeordneten Maximilian Köllner ĂŒbergeben & wurde von ihm ins Parlament und vor Kurzem (nach einstimmiger Annahme – von Seiten der Österreichischen Regierung – des Antrages) an den Sportausschuss weitergegeben.

Es ist wichtig sich vor Augen zu fĂŒhren: der Frauen*fußball wĂ€chst und wĂ€chst, das Spiel wird immer schneller und besser und im Internationalen Vergleich hat das ÖFB Team der Frauen* das der MĂ€nner bereits vor Jahren ĂŒberholt. Doch auf Spielerinnenebene tut sich noch wenig. Und klar, der Frauen*fußball ist spĂ€ter entstanden (als der MĂ€nnerfußball) doch das sollte eigentlich keine Ausrede fĂŒr einen Mangel an Vereinen, PlĂ€tzen, Ressourcen und Trainerinnen sein & ist zudem der jahrelangen UnterdrĂŒckung der Frauen geschuldet.
Nach wie vor gibt es HĂŒrden. Vom Mangel an sozialer Anerkennung und UnterstĂŒtzung ĂŒber fehlende Trainerinnen (oder Trainer, welche sich mit ihrer toxischen MaskulinitĂ€t beschĂ€ftigen oder beschĂ€ftig haben) ĂŒber Platzzeiten, Materialien, Marketinggeldern fĂŒr Frauen*teams und und und.
Die Amateur- aber auch Profiebene muss wachsen können und dafĂŒr mĂŒssen die sportpolitischen Rahmenbedingungen angepasst und verbessert werden!

Zu einer Strategie fĂŒr den Frauenfußball, gehört auch eine Anlaufstelle bezĂŒglich Diskriminierung und Problemstellungen.
Packen wir es an – geben wir Frauen* eine Chance und holen den RĂŒckstand der durch das Patriarchat auf. Denn fĂŒr das daraus entstandene „einsperren“ der sozialisierten Frau* („man wird nicht als Frau geboren, sondern zur Frau erzogen!“), kann niemand etwas.
Ich möchte in einer gerechten Welt leben in der es egal ist, welchem Geschlecht du angehörst oder welche Herkunft du hast.
Fußball ist ein Ort an dem genau das vermittelt werden könnte. Gemeinsam schaffen wir es bestimmt, diesen Bereich in einen gerechten zu verwandeln. Und nicht vergessen: Jede Stimme zĂ€hlt!